Bio-Individualität: Alles über ihre Bedeutung und Wichtigkeit

In diesem Beitrag möchte ich Dir über die Bio-Individualität und deren Bedeutung und Wichtigkeit erzählen. Als ich zum ersten Mal von diesem Konzept erfuhr, war, als ich die ersten Online-Vorlesungen von Joshua Rosenthal hörte. Er sprach über die Vielzahl der Literatur über Ernährung, Ernährungsarten und -methoden, die auf dem Markt zu finden waren, und wie jeder Autor seine Theorie auf dem Cover präsentierte und anpries. Während einer Online-Vorlesung machte er eine Bemerkung, die meine Aufmerksamkeit erregte und die ich gerne mit euch teilen möchte: „Ich wünschte, jedes dieser Bücher hätte ein kleines Sternchen gehabt, was uns sagte: Wenn du beginnst dich schlecht zu fühlen, solltest du die Diät aufgeben“.

Warum hat genau das meine Aufmerksamkeit erregt? Nun, wir leben in einer Welt, in der ein großer Teil der Bevölkerung die Ernährungs- und Gesundheitsinformationen durch die Medien und durch „Mundpropaganda“ erhält. Mit Medien beziehe ich mich auf Fernsehen, Internet, soziale Netzwerke und in geringerem Maße auch auf Printmedien. Jeder hat eine Meinung darüber, was gegessen werden sollte, was du kaufen solltest und was für deine Gesundheit am besten ist. Der Kern der Sache ist aber folgender: Weiß ich selbst, was für mich wirklich funktioniert?

Es gibt Menschen, die ohne Probleme Brot und Nudeln essen können, und andere, die davon körperliche Beschwerden bekommen. Es gibt darüber hinaus Menschen, die einen Stoffwechsel haben, der Fette gut verarbeiten kann, und andere, die nicht abnehmen können, auch wenn sie weniger essen. Oder Menschen, bei denen Milchprodukte Akne verursachen, und auf der anderen Seite Menschen, die diese Hautausschläge nicht bekommen, obwohl sie Milchprodukte auf ihren Tellern haben.

Was bedeutet die Bio-Individualität?

Und das ist noch nicht alles, vielleicht kennst du jemanden, der eine bestimmte Diät gemacht hat, bei dieser Person sehen die Ergebnisse spektakulär aus, aber du machst dieselbe Diät und siehst keine Veränderungen. Dann fängst du an zu denken, diese Diät sei sehr gut, aber irgendetwas musst du doch falsch gemacht haben oder du hast es nicht um jeden Preis versucht. Du denkst, der Fehler liegt bei dir und nicht bei der Diät, schließlich hast du ja gesehen, wie sehr dein Freund oder deine Freundin daran gearbeitet hat, richtig?

Hier kommt nun das zum Tragen, was  Integrative Nutrition als Bioindividualität definiert – „Was für eine Person Nahrung ist, ist Gift für eine andere“. Die Wahrheit ist doch, dass du eine Diät nicht auf alle Personen verallgemeinern kannst, da jedes Lebensmittel unterschiedlich verstoffwechselt wird. Die meisten Diäten berücksichtigen nicht, dass jeder von uns ein biologisch einzigartiges Wesen ist. Jeder Mensch wird durch Alter, Geschlecht, Herkunft, Kultur, Klima, Blutgruppe und körperliche Aktivität bestimmt und die Ernährungsbedürfnisse ändern sich mit der Zeit: Ein Erwachsener isst nicht wie ein Teenager oder ein Kind, die Anforderungen eines Mannes und einer schwangeren oder stillenden Frau sind sehr unterschiedlich. Es ist auch nicht vergleichbar, was ein Büroangestellter, und was ein Hochleistungssportler brauchen. Eine Person isst mit 20, 50 oder 70 Jahren komplett unterschiedlich.

Warum funktionieren uns alle nicht die gleichen Ernährungspläne?

Der Körper sucht immer nach einem Gleichgewicht und seine Bedürfnisse ändern sich mit den Jahreszeiten oder mit dem Klima der Region. Deshalb suchen wir in warmen Gegenden nach frischerem Essen oder im Winter nach warmen Suppen. Selbst eine bestimmte kulturelle Herkunft kann die bessere oder schlechtere Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel beeinflussen.

Das ist der Grund, warum Diäten, auch wenn sie Elemente enthalten, die wahr sind, nicht für jedermann funktionieren, noch können sie langfristig einer und derselben Person nützen.

Die eigene Bio-Individualität zuerst zu verstehen ist der Schlüssel

Einen bewussteren und gesünderen Lebensstil zu führen ist wirklich nicht kompliziert, aber der Schlüssel zu nachhaltiger Gesundheit und nachhaltigem Wohlbefinden ist, zuerst die eigene Bioindividualität zu verstehen. Alle Tiere in freier Natur wissen, was zu essen ist, und das schaffen sie auch ohne Fernsehen oder das Internet. Ich sage nicht, dass du dich nicht mehr informieren oder dich nicht bei einem Arzt erkundigen sollst. Natürlich solltest du dies tun, besonders wenn du an einer chronischen Erkrankung leidest. Was ich damit aber sagen möchte, ist, dass das Wissen um die Nahrungsmittel, die du persönlich besser verträgst, durch Experimentieren und Selbstbeobachtung ein tieferes Verständnis darüber schafft, was dein Körper und dein Geist brauchen. Damit kannst du dich gut fühlen und zukünftig selbst und auf natürliche Weise wählen, was dir am meisten zugutekommt. Erst wenn du dir dieser Informationen bewusst bist, kann dich ein Angehöriger der Gesundheitsberufe auf einen Weg führen, der dein Wohlbefinden verbessert.

Teile es mit mir in den Kommentaren, bis zu welchem Punkt kennst du dich mit deiner Bioindividualität aus?

Ich freue mich sehr über eure Kommentare!

Ich wünsche Dir viel Gesundheit, Selbstliebe und Fülle.

Melisa

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