3 Hindernisse, die dich von einem gesunden Lebensstil trennen

Eine bessere Ernährung und ein bewusster Lebensstil verbessern deine Gesundheit spürbar. Es ist etwas, das uns allen schon mal in den Sinn gekommen ist und du hast es wahrscheinlich sogar schon einmal ausprobiert. Es gibt jedoch einige weitere, weniger offensichtliche Faktoren, die uns von diesem Ziel distanzieren könnten:

Mangel an Klarheit oder Zielen

Im Buch Alice im Wunderland von Lewis Carroll gibt es einen Teil, an dem Alice an einer Kreuzung ankommt und ein Gespräch mit der Cheshire-Katze führt. Alice fragt, welchen Weg sie nehmen soll, und er antwortet mit seinem spöttischen Ton, dass alles davon abhängt, wohin sie gehen will. Und wenn sie das nicht weiß, spielt es keine Rolle, welchen Weg sie wählt. Ich liebe diese Analogie, damit kann man perfekt beschreiben, wie wichtig es ist, Gründe für eine Entscheidung zu haben.

Zu Beginn ist es wichtig, dass du dein Warum von Anfang an ehrlich identifizierst, ansonsten verlierst du den Blick darauf, wo du wirklich hin willst. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um über die Frage nachzudenken: Warum sollte ich gesünder essen wollen oder warum sollte ich es nicht wollen? Und lass die Antwort aus deinem Inneren kommen. Du musst es nicht öffentlich teilen, wenn du das nicht möchtest, aber du musst der Erste sein, der deine eigenen Motive kennt und sie akzeptiert.

Wir alle haben unterschiedliche Gründe für dieses Thema. Der Hauptgrund sollte die „Gesundheit“ sein, aber vielleicht hast du in deinem Inneren andere Gründe, die du noch niemandem erzählt hast und / oder die du beiseitegelegt hast. Wenn wir keine Klarheit haben, kommt es häufig vor, dass wir gegensätzliche Entscheidungen treffen. Dies führt zu einem Konflikt zwischen diesen Entscheidungen, zum Beispiel:

Ich möchte jeden Morgen einen grünen Saft haben vs. Ich möchte einen Schokoladenkrapfen und meinen Kaffee mit Milch zum Frühstück.

Einige der Gründe sind nicht so offensichtlich, aber vielleicht gehen sie dir schon durch den Kopf: Ich möchte jemanden mögen, ich möchte besser aussehen, ich möchte schöne Klamotten kaufen, ich möchte denen, die mich kritisieren, den Mund verschließen. Ich tue es aus Eitelkeit, um mich attraktiv zu fühlen / um neue Freunde zu finden  (oder), damit ich zum Ausgehen eingeladen werde, damit ich nicht hängen gelassen werde.

Was auch immer dein Grund ist, es ist sehr wichtig, dass du von einer positiven Intention dir selbst gegenüber ausgehst. Sobald du eine ehrliche Klarheit darüber geschaffen hast, warum du zu einem gesunden Lebensstil wechseln möchtest, wird die Entscheidung viel einfacher, es durchzuführen und nicht auf halbem Weg aufzugeben.

Die Meinung und Ratschläge anderer Personen

Du wirst bemerkt haben, dass du im Bereich der persönlichen Entwicklung und bewussten Ernährung immer jemanden findest, der dir tausende Tipps gibt, was du tun sollst oder was nicht. Egal, ob du über einen gesunden Lebensstil nachdenkst, bereits in diese Richtung angefangen  oder schon einen langen Weg zurückgelegt hast.

Wenn du jemand bist, der gerade seinen Lebensstil auf radikale Weise verändert hat, würdest du wahrscheinlich ebenfalls deine Meinung äußern und versuchen einer anderen Person etwas zu zeigen, ihre Situation zu verändern und sie dazu bringen, so wie du zu leben. Du würdest deine Sichtweisen verteidigen und versuchen dein Leben auf das der anderen widerzuspiegeln.

Wenn du derjenige bist, der die Informationen erhält, fühlst du dich vielleicht fasziniert und kannst gar nicht länger abwarten, endlich damit loszulegen. Oder ganz im Gegenteil, du fühlst dich überfordert, willst das Gespräch beenden und weglaufen.

Ratschläge zu geben hat immer zwei Seiten, genauso wie eine Münze.  Auf der einen Seite ist die Absicht immer dafür, anderen helfen zu wollen. Wir möchten gerne mitteilen, was für uns gut funktioniert hat: zum Beispiel Erfahrungen, Techniken, Schritte und alles Weitere, damit diese Informationen auch von Nutzen sind.

Es gibt jedoch eine sehr dünne Linie, die das Teilen vom Aufzwingen trennt. Diese Grenze wird überschritten, wenn du dem Anderen Ratschläge gibst, wie er sein Leben leben soll, was er zu tun hat und was nicht, OHNE gefragt zu haben. Und das Allerwichtigste–> die andere Person sucht NICHT danach.

Ganz einfach: Wenn du nicht erkennst, dass du deinen Lebensstil ändern müsstest, suchst du auch keine Lösung und hörst niemandem zu, der dir alle möglichen Optionen zeigt, selbst wenn diese die besten sind.

Wenn du  dagegen das Gefühl hast, dass du dein Leben aus einer anderen Perspektive betrachten musst, einer Perspektive der Expansion, der Liebe und des persönlichen Wachstums, werden sich dir noch viel mehr Möglichkeiten eröffnen, um ganz automatisch neue Informationen zu erhalten.

Die Etiketten

Das Wesen des menschlichen Geistes besteht darin, das, was wir in der Welt entdecken, in verschiedenen Gruppen oder Kategorien zu vergleichen und zu klassifizieren. Diese Tendenz ist beim Menschen richtig und unvermeidlich. Unser Gehirn kann die zufälligen Informationen organisieren, die unser Körper und unsere Sinne täglich von außen sammeln. Er bietet uns eine organisierte Darstellung der Realität und hilft uns, Assoziationen zwischen Handlungen und Konsequenzen herzustellen. Daher macht es leichter, unser Verhalten zu steuern. Ohne diese Informationen würden wir zufällig und völlig blind handeln.

Wir haben alle unsere Etiketten, auch ohne es zu wissen. Es ist die Wahrnehmung, die Anderen von uns haben und umgekehrt. Einige sind sehr positiv und das haben wir uns auch verdient. Wenn die Meinung von jemandem jedoch nicht sehr objektiv ist, nicht alle verfügbaren Informationen berücksichtigt oder mit einer negativen Absicht einhergeht, kann man sehr unfaire und auch unverdiente Etiketten vergeben. Dies führt uns zu Trennung, zu Vorurteilen und in extremen Fällen zu Mobbing oder Diskriminierung.

Die Perspektive im Ernährungsbereich, in der persönlichen Entwicklung und im Sport ist keine Ausnahme. Zu diesen Themen sind die Meinungen breit und unterschiedlich. Es gibt keine allgemeine Regel, und was dir etwas bringt, bringt womöglich anderen nichts.

Wenn wir Etiketten auflegen oder selbst welche bekommen, geben wir die Fähigkeit auf, den anderen Menschen und seine Entwicklung wahrzunehmen. Es kommt häufig vor, dass man Ausdrücke hört wie :“ich esse Paleo“, “ er ist ein Vegetarier“, „ich bin nicht so“, „ich bin ein Läufer“, „…ein Buddhist“, „…ein Hysteriker“, „…ist obsessiv“ … oder was auch immer. Versuche bitte zu vermeiden, dich von solchen Etiketten, die die Person bereits trägt, führen zu lassen. Lenke lieber dein Interesse und deine Energie darauf, etwas mehr von dem zu lernen, was deine Aufmerksamkeit an sich gezogen hat. Bemühe dich, den Andere mit deiner eigenen Wahrnehmungsfähigkeit zu entdecken.

Der Mensch lädt Energie auf, indem er echte Nahrung zu sich nimmt, Wasser trinkt, den Körper bewegt und ruht. Daraus ergeben sich viele Variationen. Jede Variante hat Vor- und Nachteile, aber wenn du informiert bist, kannst du bessere Entscheidungen treffen, je nachdem, was sich für dich richtig anfühlt.

Ich wünsche Dir viel Gesundheit, Selbstliebe und Fülle.

Melisa

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