Warum sprechen alle davon, ein gesundes Leben zu führen?

Die Antwort auf die Frage, warum man über ein gesundes Leben spricht, ist einfach. Ich werde dir in diesem Beitrag darüber erzählen.

Sicher ist dir schon aufgefallen, dass es in letzter Zeit in aller Munde ist, ein gesundes Leben zu führen. Die Wahrheit ist aber auch, dass Essen im Überfluss als Opulenz angesehen wurde, als Luxus, als Ausdruck der Kaufkraft. Es war ein Zeichen dafür, dass es den Menschen gut ging. Für die Großmütter war dies der beste Indikator für die Gesundheit eines Familienmitglieds. Wenn du also mollig und gut genährt warst, bedeutete dies: du hast gut gegessen, dir geht es wirtschaftlich gut und du bist gesund. Mittlerweile scheinen sich die Rollen vertauscht zu haben. Beim Umschauen erkennt man, dass, obwohl die Hungerrate zurückgegangen ist, andere Beschwerden wie Energiemangel, Konzentrationsmangel, verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, Verdauungsprobleme, Schlaflosigkeit, Müdigkeit und Entzündungen auftreten.

Die Rede über «gesund zu werden»

Die Liste geht noch weit über diese „geringfügigen“ Beschwerden hinaus: Der Adipositas-Index, Fertilitätsprobleme, Glukosespiegel, Cholesterin, Triglyceride und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – all diese Erscheinungen haben in den letzten Jahren in allen sozialen Schichten erheblich zugenommen. Aber nicht nur das, es gibt einen Punkt, an dem du erkennst, dass du um deine Gesundheit zu erhalten auf Medikamente oder Operationen angewiesen bist. Im Allgemeinen scheint es daher so, dass die Gesundheit der Bevölkerung abnimmt und die Gesundheitskosten steigen. Daher hörst und siehst du überall die Schlagwörter „gesund sein“ oder “gesund leben“.

Private Initiativen aller Art gibt es nun ebenfalls auf der ganzen Welt, die für die Veränderung des Lebensstils eintreten. Bei all der aktuellen Informationswelle im Internet ist es sehr einfach zu sagen, dass, wenn die Produkte wirklich so schlecht wären, die Industrie sie nicht verkaufen würde und die zuständigen Behörden dies auch gar nicht zulassen würden.

Alles ist Teil einer Entscheidung

Bist du vielleicht an dem Punkt angelangt, an dem du die Industrie und die Regierung hinterfragst und kritisiert, dass ultra-verarbeitete Produkte den Endverbraucher, und noch viel schlimmer, Kinder erreichen? Vielleicht denkst du, dass unsere Eltern uns nicht beigebracht haben, wie wir auf unsere Gesundheit achten müssen. Sie haben uns nicht gesagt, dass wir in jedem Supermarkt sofort mit dieser Art von Produkten konfrontiert und ihnen ausgesetzt sind. Dass es eine Verschwörung ist, dass unsere Gesundheit bewusst und im Interesse der Industrie ruiniert wird. Es sei in ihrem Interesse, dass wir krank bleiben. Hier verfallen wir schließlich zu häufig in die Opferrolle, beschweren uns und zeigen mit dem Finger auf Andere.

Aber eines muss gesagt sein: auch das Angebot an Alkohol und Zigaretten ist genehmigt, staatlich reguliert und es existiert nur, weil diese Produkte eindeutig nachgefragt werden. Sie geben uns also alles, was wir als Konsumenten verlangen und nachfragen, obwohl jeder weiß, dass manche Produkte nicht gerade das Beste für unsere Gesundheit sind.

Damit kein Missverständnis aufkommt, ich sage nicht, dass die Praktiken von Industrie und Politik die besten sind, sie tragen zweifelsohne auch einen großen Teil der Verantwortung. Aber ich möchte dir bewusst machen, dass alle Entscheidungen in diesem Bereich vielschichtig sind. Nur weil die Branche etwas verändert, müssen die Endverbraucher das schlussendlich auch annehmen. Der Konsum von Alkohol und Koffein ist deine Entscheidung, das Rauchen ist deine Entscheidung. Der Konsum von vollständig verarbeiteten Lebensmitteln, das Wassertrinken, Sport treiben, ob intensiv oder zu wenig, das, was auf deinem Teller landet, all das sind deine Entscheidungen.

Glaubenssätze rund um unser Wohlbefinden

Ich skizziere diese Verhältnisse mit der Intention, dass du erkennst, dass alles unsere eigene Verantwortung ist und, dass wir diese nutzen sollten. Wenn du Kinder hast, ist es sogar noch wichtiger, weil Kinder nicht von klein auf über sich selbst entscheiden können und aus dem Verhalten von Erwachsenen lernen. Ich kenne folgende Glaubenssätze und habe persönlich diesen Prozess auch viele Male durchgemacht: „Ich habe keine Zeit“, „ich kann nicht jeden Tag kochen“, „für mich ist es günstiger“, „wann soll ich das machen, wenn ich den ganzen Tag im Büro oder in der Universität verbringe?“, „gibt es etwas, was meinen Hunger jetzt stillen kann?“, „Es ist doch nur ein Stück Kuchen“ oder „…nur ein Bier“, und ich möchte dir sagen, dass es normal ist, diese Art von Ausreden als mentale Verteidigung zu verwenden. Wir alle haben gewisse Überzeugungen zu unserem Wohlergehen.

Deine Gesundheit kommt zuerst

Selbst wenn ein Arzt dir empfiehlt, deine Gewohnheiten zu ändern, wird niemand nachprüfen, ob du es auch wirklich tust oder nicht. Falls deine Gesundheit betroffen ist, gibt es einen Hauptfaktor, und das bist DU. Wenn du einen Großteil deines Budgets für den Konsum von verarbeiteten Produkten verwendest, die langfristig deine Gesundheit oder die deiner Familie schädigen, musst Du mehr Geld aus dem Familienbudget aufbringen, um die Krankheitskosten zu bezahlen. Egal, wie du das siehst oder sehen willst, DU bist immer betroffen, nicht deine Eltern, nicht der Arzt, nicht die Industrie, nicht die Regierung, DU.

Dies ist eine Art Gesundheitskonzept, das ich auf diese Weise mit dir teilen möchte. Deine Gesundheit steht an erster Stelle und ist eine Grundvoraussetzung für unser Leben. Wenn es keine Gesundheit gibt, kannst du nicht zur Arbeit gehen, du kannst nicht das tun, was du möchtest. Du kannst dich nicht um deine Familie kümmern, du kannst deine Aktivitäten oder Verpflichtungen am Tag nicht erfüllen und du erreichst auch nicht deine Ziele. Auch wenn du derzeit an ein paar Dingen leiden solltest, du kannst dich glücklich schätzen, falls du jetzt gesund bist. Die Lebenserwartung von heute ist so hoch, wie nie, so dass all das, was du heute für dich tust, auch langfristig von Nutzen sein wird, unabhängig davon, wo du gerade stehst. Es ist immer ein guter Zeitpunkt, um die Zügel in die Hand zu nehmen!

Fange mit positiven Gewohnheiten an

Glaub‘ mir, positive Gewohnheiten funktionieren exakt wie die Negativen, nur dass die Befriedigung bei Letzteren sofort eintritt und sich schließlich in Form von Krankheiten etabliert. Daher kann ich dir sagen, dass es absolut möglich ist, die eigene Gesundheit zu erhalten.

Ich möchte dich hier auf gar keinen Fall bedrängen oder dir irgendetwas aufzwingen, sondern lediglich helfen, deine Sichtweise auf Gesundheitsfragen zu verändern. Deine Gesundheit und dein Körper gehören dir, du bist dafür verantwortlich, was mit dir geschieht.

Wenn sich jeder von uns seiner Gesundheit bewusst wird, wird sich die Situation im Handel ändern, da wir als Konsumenten bei jedem Einkauf nachfragen und so mitentscheiden. All dies sind Überlegungen, die man schon seit vielen Jahren kennt und es wäre super, sie wieder aufleben zu lassen.

Sicher ist niemand unsterblich und von allen Krankheiten befreit. Schreib‘ dir aber das Folgende gut auf: deine Gesundheit ist die BASIS, deine Gesundheit ist das WICHTIGSTE, du hast das RECHT darauf und die Verantwortung liegt bei DIR.

Ich wünsche Dir viel Gesundheit, Selbstliebe und Fülle.

Melisa

 
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